Wissenswertes

Sie möchten mit Ihrem Vorhaben auf Nummer sicher gehen und den Rat eines Fachmanns einholen?

Kein Problem!

Dazu bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer Vor-Ort-Beratung mit einem kompetenten Mitglied unseres Teams an. Gemeinsam können Sie alle Fragen zum Teichbau ( Gartenteich, Koiteich, Schwimmteich, Biotop ) besprechen. Sie profitieren dabei von unserer über 15-jährigen Erfahrung im Teichbau.

Bitte schicken Sie eine Mail an

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und unterbreiten Sie uns bitte drei Terminvorschläge aus Ihrer Sicht. Sie erhalten umgehend eine Bestätigung.

                                 

Kostenpauschale*

Umkreis von 25 km: 

  • Für angemeldete Benutzer / Stammkunden kostenlos.
  • Für nicht angemeldete Benutzer gilt eine Pauschale von 10,00 €

Über 25 km:              

  • Für angemeldete Benutzer / Stammkunden eine km-Pauschale von 0,20 €,
  • für nicht angemeldete Benutzer 0,40 €

*… Ergibt sich aus der Vor-Ort-Beratung ein Auftrag, wird der Betrag gut geschrieben. 

 

 

Ursachen für Wasserverluste und Aufzeigen von Lösungswegen       

Witterungseinflüsse

Der Teich ist ein Teil des Gartens und unterliegt wie alles andere auch den aktuell herrschenden Witterungseinflüsse. D. h. bei überdurchschnittlich großer Sonneneinstrahlung und viel Wind verliert der Teich mehr Wasser, als an `normalen Tagen´. Ein weiterer Aspekt, der oftmals außer Acht gelassen wird, kann ein Bachlauf und ein in die Teichanlage integriertes Wasserspiel sein. Durch Niederschläge kann sich der Wasserverlust wieder ausgleichen. Der Wasserspiegel unterliegt bei einem fachlich richtig gebauten Teich zwar  durch Witterungseinflüsse bedingt hervorgerufenen Schwankungen, aber ein erhebliches Absinken ist nicht zu registrieren. 

Kapillarsperre

Die häufigste Ursache ( ca. 95 % ) bei erheblichen Wasserverlusten ist eine unzureichend ausgebildete Kapillarsperre. Erde, Steine und Pflanzenwurzeln können von außen über den Teichrand Wasser aus dem Teich ziehen. Das können bis zu 50 cm Wasservolumen im Teich sein. Kontrollieren Sie den Teichrand Stück für Stück und beseitigen Sie die Ursachen.  Sehen Sie sich an den folgenden Beispielen eine funktionierende Sperre an und auch wie sie nicht sein sollte und dadurch Probleme verursacht.

Teichschläuche / Foliendurchführungen / Technikanschlüsse

Eine undicht gewordene Verbindung in allen wasserführenden Schläuchen und Rohren oder an Hähnen und Schiebern kann zu erstaunlich schnellem Absinken der Teichoberfläche führen. Können Sie diese Möglichkeit nicht ausschließen, dann schalten Sie als erstes alle Pumpen aus und beobachten das weitere Verhalten des Wasserspiegels. Fällt er nicht weiter, kontrollieren Sie jetzt alle Anschlüsse und tauschen gegebenenfalls auch die Teichschläuche aus.  Preiswerte Schläuche werden nach einiger Zeit spröde und reißen.

Folie

Teichfolien werden in verschiedenen Stärken und Qualitäten angeboten, die natürlich auch Einfluss auf ihre Haltbarkeit haben. Eine PVC – Folie hat eine Lebensdauer von ca. 10 – 15 Jahren ( je nach Qualität ), eine Kautschukfolie von 25 und mehr Jahren. Ist die Folie durch unsachgemäßes Verlegen z.B. Die Teichränder sind ständig der Sonneneinstrahlung ausgesetzt, verkürzt das zusätzlich ihre Lebensdauer. Die Folie wird brüchig und es kann Wasser entweichen.

------------->  Teich Sanieren ( im Menü Teichbau )

Ein Loch in der Teichfolie oder eine aufgegangene Klebenaht sind so ziemlich die größten Alpträume eines Teichbesitzers. Hier hilft nur eines: Wasserspiegel absinken lassen und nicht nachfüllen. Erst wenn der Wasserspiegel sich wieder stabilisiert hat, können Sie mit der Suche auf Wasserspiegelhöhe beginnen. Haben Sie das Leck gefunden, reinigen Sie die Folienstelle gründlich und verkleben die Stelle. Benutzen Sie dazu unbedingt den entsprechenden Spezialkleber. ( Kein Silikon ! )

Pflanzen

Eine Gefahr für die Teichfolie können mitunter auch bestimmte Pflanzen im und am Teich sein. Alle Pflanzen, die kräftige und spitze Ausläufer bilden gehören dazu. Das sind am Teich ein großer Teil aller Bambus- und Schilfarten. Sie müssen auf das Setzen dieser attraktiven Pflanzen keineswegs verzichten. Eine Rizomsperre aus PE von 80 cm Höhe bannt diese Gefahr.

Äußerst gefährliche ( im o. g. Sinne ) Pflanzen sind alle Phragmitis-Arten – Teichschilf. Obwohl das Schilf eine ausgezeichnete Pepositionspflanze ist, sollten Sie es nur in einem geschlossenen Behälter in den Teich setzen und das Wachstum ständig kontrollieren. Kann diese Pflanze unkontrolliert wachsen, richtet sie unglaubliche Schäden an und eine aufwändige Sanierung des Teiches lässt sich nicht vermeiden. Wir zeigen Ihnen hier ein paar Fotos, die das besser nicht darstellen können.

Sollten Sie trotz unserer Hinweise die Ursache für den Wasserverlust in Ihrem Teich nicht finden, dann stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und vereinbaren Sie einen   Vor-Ort-Termin.

 

 

 

 

Unschlagbares Duo zur Fadenalgenbekämpfung

Fadenalgen sind ein Alptraum für jeden Teich-Besitzer. Es gibt viele Produkte auf dem Markt, die viel versprechen.fadenalgen Wir testen im TBZ alle Wasserpflegeprodukte, ehe sie bei uns in den Verkauf kommen. So haben wir die Pflegeprodukte von Tripond getestet.

Um die Zersetzung, speziell von Fadenalgen, sofort zu erreichen empfehlen wir den Einsatz von Tripond Peroxyd.
Das sauerstoffaktive Pulver wird auf die Algen gestreut. Peroxyd wirkt sofort! Das sehen Sie daran, dass das Wasser anfängt zu "schäumen". Der beste Zeitpunkt zum Einstreuen sind die frühen Morgenstunden. Fadenalgen werden durch Freisetzung von aktivem Sauerstoff sofort zersetzt und sterben ab. Das "Schäumen" hört nach ca. 30 bis 40 min auf. Die Algen treiben zur Wasseroberfläche und sollten dort abgekeschert werden. Die Zersetzung der noch vorhandenen Algen dauert noch einige Tage an. Der freigesetzte Sauerstoff erhöht gleichzeitig die biologische Selbstreinigung im Teich.

Aufwandsmenge
20 – 50 gr. Peroxyd pro 1000 Liter Teichwasser, mehrmals pro Jahr anwenden.

Durch das Zersetzen der Fadenalgen wird Phosphat ins Teichwasser angegeben, welchen die Algen gespeichert hatten. Phosphat ist einer der Hauptauslöser für Algenwachstum bei allen Teicharten. Natürliche Phosphatwerte liegen bei <0,1 mg/l, in Koiteichen finden wir häufig leicht erhöhte Werte um ca. 0,5 - 1mg/l. Um Algenwachstum zu unterbinden ist ein niedriger Phosphatwert zwingend erforderlich. Dieses erfolgt über spezielle Phosphatbinder. Wir haben bei uns von Tripond Phosphat Minus eingesetzt.

Aufwandsmenge
250g Phosphat Minus pro 5000l Wasser  (5 Kubikmeter) 100g bindet 15 Gramm reines Phosphat.  Zusätzlich werden Schwermetalle gebunden.1 kg Tripond Phosphat Minus bindet 150g reines Phosphat.

Die Bindekapazität pro Tag beträgt je Kilo max. 4,6g, die Wirkzeit des Phosphatbinders arbeitet nachhaltig bis zu 6 Wochen. So werden auch Phosphate, die aus dem Leitungs- oder Brunnenwasser in den Teich gelangen, lang anhaltend entfernt! Das bedeutet in der Praxis, dass bei sehr hohen P-Werten (>5 mg) im Teichwasser 2-3 Tage nach einer Anwendung der Phosphatwert zwar gesunken ist, aber das Phosphat noch nicht vollständig ausgefällt wurde. Das geschieht in den darauf folgenden Tagen kontinuierlich bis die Bindekapazität erschöpft ist.

Wird vor Anwendung des Phosphatbinders kein Peroxyd eingesetzt, werden die Fadenalgen noch eine gewisse Zeit ausdauern, um dann erst ein paar Wochen nach Zugabe des Phosphatbinders abzusterben und auf den Teichgrund abzusinken.

Mit Tripond Peroxyd und Phosphat Minus haben Sie Algen im Teich unter Kontrolle ohne mit giftigen Chemikalien die Biologie zu zerstören.